Erneut ist es dem EUREF-Campus gelungen, eine Spitzen-Persönlichkeit zu verpflichten. Am 1. September 2020 wird Olaf Rode mit den Vorbereitungen zur Eröffnung des „The CORD“ beginnen, dessen Restaurantleiter er ab November sein wird. Meisterkoch Thomas Kammeier und Rode kennen sich aus dem Hugos, wo sie eine Zeit  lang gemeinsam tätig waren.

Olaf Rode kam 1967 in Schwedt an der Oder zur Welt. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Zootechniker, leistete seinen Wehrdienst, war bei der LPG in Schönefeld tätig und entschied sich Anfang der neunziger Jahre für eine Umschulung zum Restaurantfachmann in der Hotelakademie Berlin. Danach startete er durch an den bekanntesten Adressen der gehobenen Gastronomie in Berlin, 1992 bis 1997 Vivaldi im Schlosshotel Vier Jahreszeiten im Grunewald, 1997 bis 2003 Restaurant First Floor im Hotel Palace, anschließend wechselte er auf die andere Seite der Budapester Straße ins Hugos im Hotel Intercontinental. Seit Ende 2014 war er Restaurantleiter im Alpenstück in Berlin Mitte.

Der 53-jährige war in den letzten 28 Jahren in sechs Spitzenrestaurants tätig, ein Schnitt, der in der Branche als beständig gilt. Und so will er es auch auf dem EUREF-Campus halten. Denn, Beständigkeit sei ganz wichtig, sagt er uns im Gespräch. Dennoch locken nach einer gewissen Zeit neue Herausforderungen. Und die sieht Olaf Rode im „The CORD“ gegeben. Der EUREF-Campus habe ihn gereizt, weil hier weit in die Zukunft gedachte Projekte umgesetzt werden. Diese Zukunftsorientierung findet er faszinierend, und es sei gut, nun davon ein Teil zu sein, verriet er uns. Er selbst ist übrigens mit einem E-Bike unterwegs.

Von Berlin Partner wurde Olaf Rode zum „Besten Maître 2007“ ausgezeichnete. Die Berliner Morgenpost berichtete damals schwärmerisch: „Der Restaurantleiter des Hugos, Olaf Rode, empfängt uns mit Herzlichkeit (wohltuend) und berät mit Kompetenz (wichtig).“ Und das wird natürlich auch sein Credo im „The CORD“ sein.

Der Erfolg eines Restaurants hängt natürlich von den Speisen und Getränken ab. Genauso wichtig ist aber der „Spirit“. Die Philosophie muss stimmig sein. Damit sich der Gast wohlfühlt, müssen die Mitarbeiter gut geschult, kenntnisreich und offenherzig sein und somit den notwendigen Rahmen schaffen. Die Darbietung der Speisen und die Begleitung während des Aufenthalts in einem Restaurant müssen stimmen. Nicht umsonst heißt es, das Auge isst mit. Diese Atmosphäre zu schaffen, ist die Hauptaufgabe des Restaurantleiters, erklärt uns Olaf Rode, der aber natürlich auch mit der Küche und den Küchenchef zusammen arbeiten wird.

Gegrilltes ist der Schwerpunkt in der Speisenkarte. Natürlich Fleisch, aber auch Fisch und Gemüse, regional und nachhaltig. Liebhaber eines guten Steaks werden ebenso auf ihre Kosten kommen wie Freunde der veganen und vegetarischen Kost. Die Weinkarte wird nicht überladen sein, die kredenzten Rebsorten aber von hoher Qualität. Ein schönes rundes Angebot wartet auf die Gäste ab November, so Olaf Rode. Sein Motto: Besinnlich genussvoll in die Zukunft.